EyetrackingDie neue Funktion bedeutet eine grosse Verbesserung für das Training und ist fast schon eine kleine Sensation, weil Sie ohne zusätzliche Hardware funktioniert. Es bedarf lediglich einer Webcam, die in den meisten Geräten eingerichtet ist, sowie des Sakkadentrainers, der eine Vielzahl an Übungen enthält. Die Aktivierung des Eyetracking ist ganz einfach: Sofern man noch kein Kundenkonto hat, richtet man sich das in wenigen Minuten ein, kalibriert in Kürze die Augen und aktiviert vor Beginn der Übung das Eyetracking. Als Einstieg lässt sich die App 14 Tage kostenlos testen, um erste praktische Erfahrungen sammeln zu können. 

Kostenlos registrieren

Das Anliegen des Artikels ist es Ihnen die neue Funktion des Eyetracking im Rahmen des Sakkadentrainings zu präsentieren. Sie ist neu hinzugekommen und macht die Therapie im Falle einer bestehenden Halbseitenblindheit noch effizienter. Ich möchte Sie ermutigen, diese neue Funktion im Augentraining direkt auszuprobieren. Das Sakkadentraining mit Eyetracking ist in wenigen Schritten eingerichtet und bedarf keiner zusätzlichen Geräte, die erst gekauft und dann mühevoll installiert werden müssen.

Sakkadentraining als bewährte Therapie der Hemianopsie

Mit Hilfe des Sakkadentrainers werden Gesichtsfeldausfälle durch gezielte Augenbewegungen kompensiert und so schrittweise die alte Lebensqualität wiederhergestellt. Folgende Fortschritte haben Patienten bereits mit dem Sakkadentrainer erzielt:

  • Gesteigertes Sehvermögen
  • Sich im Alltag sicherer bewegen
  • Bessere orientierung am PC
  • Ausübung alltäglicher Tätigkeiten wie Autofahren, Radfahren, Wandern, Segeln oder Arbeiten
  • Verbesserte Mobilität
  • Verbesserte soziale Beziehungen

Was ist Eyetracking?

HeatmapEye-Tracking ist die Beobachtung und Aufzeichnung des Augenverhaltens wie Pupillenerweiterung und -bewegung, in der Regel mit einem zusätzlichen Gerät (Eye-Tracker). Es wird in vielen Bereichen eingesetzt, etwa in der psychologischen Forschung und beim Verpackungsdesign. In Bezug auf bildschirmbasierte Medien wird es jedoch hauptsächlich von Forschern eingesetzt, um festzustellen, wohin die Nutzer schauen.

Eye Tracking als neue Funktion im Rahmen des Sakkadentrainings

Um das Augentraining weiter zu verbessern, wurde die neue Funktion des Eyetracking eingefügt. Dadurch lässt sich das Augentraining noch intuitiver durchführen. Der Nutzer lässt die Augen nach wie vor über den Bildschirm fliegen und fixiert bestimmte Punkte. Nun aber reicht es aus, wenn er das gefundene Objekt mit den Augen fixiert. Für die Bestätigung, dass er das Objekt gefunden hat, muss der Anwender nicht mehr die Maus oder die Tastatur in Anspruch nehmen. Dieser Umweg fällt weg, was dem Anwender ein viel unmittelbareres Feedback in Bezug auf seine Augentätigkeit gibt.


Das ist besonders hilfreich für Menschen, die…
  • den Umgang mit der Maus nicht gewohnt sind.
  • krankheitsbedingt zittrige Hände haben.
  • unter Lähmungen leiden.
  • schmerzhafte Gelenkerkrankungen vorliegen.

Das Sakkadentraining mit aktiviertem Eye-Tracking

WebcamDie neue Funktion bedeutet eine grosse Verbesserung für das Training und ist fast schon eine kleine Sensation, weil Sie ohne zusätzliche Hardware funktioniert. Es bedarf lediglich einer Webcam, die in den meisten Geräten eingerichtet ist, sowie des Sakkadentrainers, der eine Vielzahl an Übungen enthält. Die Aktivierung des Eyetracking ist ganz einfach: Sofern man noch kein Kundenkonto hat, richtet man sich das in wenigen Minuten ein, kalibriert in Kürze die Augen und aktiviert vor Beginn der Übung das Eyetracking. Als Einstieg lässt sich die App 14 Tage kostenlos testen, um erste praktische Erfahrungen sammeln zu können. 

No Hardware

 

Eyetracking kostenlos kalibrieren

Wer sich unsicher fühlt, schaut sich vorab ein kurzes Erklärvideo an und ist selbst ohne grossartige Computerkenntnisse schnell in der Lage, mit dem eigentlichen Training zu beginnen. Im Anschluss entscheidet man sich für eine der vielen Übungen und setzt das Eyetracking-Häkchen an der richtigen Stelle.

 

Wie gewohnt werden jetzt die einzelnen Übungen durchgeführt. Hat man beispielsweise die Übung „Bildersuche 1“ gewählt, in der es darum geht ein Bild (z. B. einen Hund) immer wieder an anderen Orten auf dem Bildschirm zu identifizieren, muss man ihn nicht mehr mit der PC-Maus oder der Tastatur anklicken, sondern kann das den Augen überlassen. Das Eyetracking erkennt, wenn Sie den Hund mit ihrem Blick fixieren und wertet das als identifiziert. Auf diese Weise kann sich der Anwender rein auf die Augen konzentrieren und wird nicht durch die eigenen Mausbewegungen abgelenkt. 

 

Das macht die gesamte Nutzererfahrung äusserst intuitiv und viel besser verständlich. Der Anwender hat ganz klar das Gefühl, auch wirklich seine Augen zu trainieren und ist sehr fokussiert auf das, was auf dem Bildschirm passiert. Am Ende der Einheit werden die Ergebnisse des Trainings gespeichert. Über die Heatmap können die Resultate ausgewertet werden, sodass die persönlichen Trainingserfolge sichtbar und nachvollziehbar werden.

Die Studienlage

Zwar steckt die Evaluierung des Eyetrackings im Rahmen des Sakkadentrainings noch in den Kinderschuhen, erste Fallberichte werfen jedoch ein positives Licht auf das neue Verfahren zur Verbesserung der Hemianopsie. Patienten berichteten von einer Verbesserung der Lebensqualität und einer leichteren Orientierung im Alltag. So beschreibt es ein Artikel der Autoren Gestefeld, Koopman, Vrijling, Cornelissen und de Haan aus dem Februar 2020. In ihrer Conclusio führen die Autoren aus, dass die Integration von Eye-Tracking-Technologien die Rehabilitationstherapie des Sehens die Trainingsergebnisse positiv beeinflussen kann. Personen mit Hemianopsie sind in der Lage, diese Technologien zu nutzen und betrachten diese als hilfreiche Ergänzung zu bestehenden Trainingsübungen.

 

Eine weitere Studie (Dezember 2020),die sich mit sakkadischen Augenbewegungen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen befasst, kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Kinder, die am Eye-Tracking-Training teilgenommen hatten, signifikante Verbesserungen der „Sakkadenlatenz und -genauigkeit“ im Vergleich zur Kontrollgruppe aufwiesen. Diese vorläufigen Ergebnisse „unterstützen den Einsatz des Eye-Tracking-Trainings als sichere nicht-pharmakologische Intervention“ im Bereich neurologisch verursachter Sehstörungen. 

 

Ermutigende Ergebnisse für ein erfolgreiches Sakkadentraining bei neurologisch bedingten Gesichtsfeldeinschränkungen.

Meine persönliche Empfehlung an Sie 

Leider kann die Halbgesichtsblindheit nicht durch Augentraining geheilt werden, aber mit Sakkadentraining lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Die neue Funktion des Eyetracking macht das Training noch effizienter und ist in der Handhabung noch intuitiver. Deswegen möchte ich Sie ermutigen, direkt mit dem Sakkadentraining zu beginnen. 

Kostenlos registrieren

Weitere Informationen